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Versicherung für Lehrer und andere Beamte

Die Beamtenversorgung und die Beihilfe für Beamte sind ein sehr spezielles Thema, das, um richtig beraten zu werden einiges an Wissen voraussetzt.

Zwar ist die Versorgung für Verwaltungsbeamte, Finanzbeamte, Lehrer, Politiker, Polizisten und Soldaten grundsätzlich mit den selben Parametern aufgebaut, aber jede Laufbahn hat hier ihre Besonderheiten, die bei der Beratung über Krankenversicherung und Dienstunfähigkeit mit einbezogen werden müssen.

Im Beispiel: der Lehrer

Merkmale der Laufbahn sind: Zwei Jahre Lehramtsanwärter oder Referendar, Status: Beamter auf Widerruf. Dann in der Regel 2 ½ Jahre als Lehrer zur Anstellung, Status: Beamter auf Probe. Danach Lehrer, Studienrat, Realschullehrer etc, Status: Beamter auf Lebenszeit.  

Jeder Beamte muss die einzelnen Stationen von Beamter auf Widerruf bis Beamter auf Lebenszeit durchlaufen. Nur kann der Verwaltungsbeamte nach den bestandenen Prüfungen mit einer kontinuierlichen Weiterbeschäftigung rechnen, wogegen der Lehrer bei uns in Bayern in den meisten Fällen nicht ohne Zwischenstop zum Beamten auf Lebenszeit wird. Meist wird nach dem Ende des Referendariats der Lehrer ausgestellt und je nach Bedarf und Staatsexamensnote  erhält er einen Anstellungsvertrag oder auch gar nichts.

Da ein Beamter eine Beihilfe zum Krankheitsfall erhält und nicht wie ein Angestellter die Hälfte seiner Krankenversicherungsbeiträge erstattet bekommt, sollte sich der Beamte privat in einer Restkostenversicherung krankenversichern. Aber was macht er, wenn er nicht übernommen wird und auch keine Anstellung erhält. Dieser Punkt sollte schon in der Erstberatung zu Krankenversicherung angesprochen werden, dass nämlich einige Gesellschaften für genau diesen Fall Übergangstarife mit 100% Erstattung anbieten die zeitlich begrenzt sind und ohne Altersrückstellung berechnet sind, also preiswert.  Auch der Anwartschaftstarif ist bei einem Lehrer wichtiger als bei einem anderen Beamten, da er ihn mit mehr Wahrscheinlichkeit brauchen wird. 

Die Beihilfe der einzelnen Länder ist unterschiedlich und auch die Prozentsätze variieren. Da sich fast alle Tarife der Beamtenkrankenversichererer mittlerweile problemlos an die Änderungen der Beihilfesätze anpassen lassen, liegen hier keine Fallen mehr. Aber wo große Unterschiede lauern sind die Beihilfeergänzungstarife, die nur ein Berater erklären kann, der sich einigermaßen in den Leistungen der Beihilfe auskennt.  Denn hier wird z. B. deutschlandweit geworben mit: "unbegrenzte Brillenleistung", aber nur wer das Kleingedruckte liest, erfährt dass das z. B. nur gilt, wenn die Beihilfe vorleistet.  Deshalb ist hier im Krankenversicherungsbereich eine gute, kompetente Beratung von größter Wichtigkeit.

Die Dienstunfähigkeit des Beamten kann nicht mit einer Berufsunfähigkeit verglichen werden. Die Berufsunfähigkeit wird nach Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers definiert,  die Dienstunfähigkeit, einfach gesagt, nach dem Zeitraum der Krankheit und deren voraussichtlicher Dauer.  Dies sind zwei sehr verschiedene Parameter und eine kompetente Beratung wird dem angehenden Beamten nicht nur ausschließlich Angebote zur Dienstunfähigkeitsversicherung vorlegen, sondern auch mit dem Interessenten die einzelnen Unterschiede der Dienstunfähigkeitsklauseln der betroffenen Versicherer diskutieren.

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